ökologischer Landbau

Die Grundidee des ökologischen Landbaus ist: Gesunde Pflanzen brauchen einen gesunden Boden und eine gesunde Pflanze kann sich weitestgehend selbst vor Schädlingen schützen. Bodenfruchtbarkeit ist also das zentrale Thema!

Da die Pflanze im Laufe ihres Wachstums dem Boden bestimmte Stoffe entnimmt müssen diese immer wieder ersetzt werden. Je besser dies gemacht wird je konstanter der Ertrag. Um eine optimale Fruchtbarkeit zu erreichen gibt es eine Reihe von Techniken die, teils überliefert, aber auch Ergebnis intensiver Forschung in neuerer Zeit sind. Anstatt des Einsatzes von chem-synthetischen Kunstdüngern, baut man hier auf die hohe Qualität von Kompost.
Guter Kompost entsteht aus pflanzlichen Rohstoffen unter der Beigabe von Rinderdung. Die Gülle der Tiere wird mit Kräuterextrakten aufbereitet und mit den pflanzlichen Rohstoffen geschichtet. Den Rest erledigen im Boden befindliche Würmer, Asseln und Micro-Organismen. Diese verdauen die Rohmasse und machen die Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar. Je besser der Kompost je besser die Erträge!

Schädlingsbekämpfungsmittel aus pflanzlichen Extrakten spielen höchstens noch eine ergänzende Rolle.